Adorf war im Mittelalter ein durch die Tore, Mauern und die Burg befestigter „Marktflecken“
Schon 1516 erwähnt der Ritter Götz von Berlichingen in seinen Aufzeichnungen den „Flecken Adorf“, also einen Ort mit bestimmten städtischen Rechten, sodass man annimmt dass es spätestens seit dem 16. Jahrhundert Märkte in Adorf gegeben hat. 1580 wurde das Marktrecht dann durch den Waldecker Grafen bestätigt.
In Adorf wurden damals 4 Märkte jährlich abgehalten:
An Palmarum (also kurz vor Ostern), am Himmelfahrtstag, an St. Gallus (dem 16. Oktober) und am Kirchweihtag, dem 24. Juni (Namenstag des hl. Johannes des Täufers).
Bis ins letzte Jahrhundert hinein wurden noch drei Märkte jährlich abgehalten. Der größte unter ihnen, der Viehmarkt, wurde auf den Dansenberg verlegt.
Im Sommer 2017 wurde, nach dem 500-jährigen Jubiläum, der letzte Adorfer Viehmarkt auf dem Dansenberg abgehalten.

Das Bild zeigt den gut besuchten Viehmarkt (Blickrichtung auf die Schützenhalle) um 1920.






